Donnerstag, 19. März 2009
auf Jahr und Tag
Sechs Monate in dieser Stadt sind vergangen. Sechs Monate ohne einen einzigen Freund gewonnen zu haben.

Wie in der Stadt zuvor. Und der davor.

Ich bin nicht verkehrt. Nur in mich gekehrt.

Menschen wie ich werden gerne unter den Teppich gekehrt.

Mein Leben ist keineswegs grauenvoll. Nur still. Sehr still.

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Montag, 16. März 2009
x
Bald werden wir uns wiedersehen. Vielleicht.

Die deine wird mir nie verzeihen. Der meine wird mir nie verzeihen. Ich selber verzeihe niemandem. Nur durch den Hass der anderen, auf andere kann ich dich lieben.

Verquer. Verschränkt. Ich hebe meine Hände. Die Himmel sind zum Greifen nahe.

Doch die Himmel sind leer ohne dich.

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Montag, 26. Januar 2009
downward spiral
Wie ein kräftiger Sog ist der Gedanke an dich.

Selbst die Mittagssonne ist kalt.

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Dienstag, 25. November 2008
all die Male
Er ist wieder da. Sein Blick durch die Nacht immer noch unvergessen.

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Montag, 24. November 2008
meine Augen
...I'll take you to the highest mountain to the depths of the deepest sea
and we won't need a map believe me...

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Mittwoch, 19. November 2008
warten
Der Reizlose reizt mich maßlos, fällt mir auf den Wecker. Haut meine Zeit kaputt. Kratzt fort die dünne Haut auf meinen Nerven. Profilierungssucht, was gibt es Widerwärtigeres?!

Bleibe still, bleibe stumm, stehe dumm im Wald herum, den ich trotz lauter Bäumen aber wenigstens immer noch sehe.

Sich verlieben: heißt "sich" nicht ein Mindestmaß an Eigeninitiative? Mich in einen Zustand versetzen. Muss man sich dafür teilen? Mitteilen?

Mich mit Alkohol versetzen kann ich besser.
Mich versetzen kann man(n) auch sehr gut.

Man(n) sollte sich an das halten, was man kann. Und manchmal besser nicht.

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Samstag, 20. September 2008
Samstag morgen
Kleiner weiße Hund ohne Leine springt über Straße, ich denke wohl, er ist herrenlos. Die Freiheit wird ihm Verhängnis werden, mit dem nächsten Auto oder eins später.

Stimme aus dem Telefonhörer tropfend stehe ich am freundlichen Fenster, die Stadt zu Füßen, irgendwo. Herrenlos seit Jahren, die nächste Stadt wird Verhängnis mir werden, oder die danach.

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Sonntag, 14. September 2008
Angekommen
Verbeult, mit blauen Flecken schaut es mich an, mein Leben und grinst mir windschief zu: große Kollision, ma Grande Dame. Aber wir sind noch da.

Drei Orte in einem halben Jahr. Man könnte meinen, wir seien fahnenflüchtig. Wohl eher von allen guten Geistern verlassen.
Von den Dämonen dafür aber auch.

Festgestellt: wir brauchen was Handfestes. Ein fester Händedruck allein ist schön, aber nicht ganz befriedigend.

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