Montag, 19. Juli 2010
Paralleluniversum
glasscherbenviertel, 03:24h
Der Träumende verkennt die Realität.
Die Vergeblichkeit des Traums jedoch
schmerzt bis in die Wirklichkeit hinein.
Ein flimmerndes Echo. Ein Puls.
Dein Herzschlag: verebbend.
Mein Atem: versiegend.
Unsere Körper: Höhlen, verlassen.
Der Lebensgeist verzieht sich.
Wie ein Nebel.
Gen Anderswelt.
Die Vergeblichkeit des Traums jedoch
schmerzt bis in die Wirklichkeit hinein.
Ein flimmerndes Echo. Ein Puls.
Dein Herzschlag: verebbend.
Mein Atem: versiegend.
Unsere Körper: Höhlen, verlassen.
Der Lebensgeist verzieht sich.
Wie ein Nebel.
Gen Anderswelt.
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Montag, 28. Juni 2010
Bonjour tristesse
glasscherbenviertel, 01:50h
Der Jojo-Effekt in zwischenmenschlicher Natur: Nähe - Distanz - Nähe - Distanz. Von vorne, von hinten, seitwärts. Walzing hoffnungslos.
Ich habe dir Hände, Herzen und Optionen offengehalten. Doch du trittst immer noch die Türen ein. Das nächste Mal hingegen findest du nicht einmal über die Schwelle.
Wie viele Brücken brauchst du?
Wie viele meiner Grenzen willst du noch niedertrampeln?
Du weißt doch: Ich falle ohnehin. Ohne Widerstand.
Du hälst mich nicht. Du hälst mich hin. Am ausgestreckten kleinen Finger.
Noch bin ich ratlos: Werde ich loslassen? Oder werde ich ihn brechen?
Ich habe dir Hände, Herzen und Optionen offengehalten. Doch du trittst immer noch die Türen ein. Das nächste Mal hingegen findest du nicht einmal über die Schwelle.
Wie viele Brücken brauchst du?
Wie viele meiner Grenzen willst du noch niedertrampeln?
Du weißt doch: Ich falle ohnehin. Ohne Widerstand.
Du hälst mich nicht. Du hälst mich hin. Am ausgestreckten kleinen Finger.
Noch bin ich ratlos: Werde ich loslassen? Oder werde ich ihn brechen?
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Montag, 17. Mai 2010
.
glasscherbenviertel, 23:21h
Ohrenbetäubendes Schweigen.
Selbst stiller Triumpf klingt anders.
Selbst stiller Triumpf klingt anders.
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Mittwoch, 7. April 2010
Liebesleitung
glasscherbenviertel, 02:37h
Elektrischer Draht. Nabelschnur meines Herzens.
Du defibrillierst mich mit deiner Stimme. Rauh. Tief. Beruhigend.
Und meine unruhige Seele rollt sich selig ein wie die Gischt der letzten Welle.
Du defibrillierst mich mit deiner Stimme. Rauh. Tief. Beruhigend.
Und meine unruhige Seele rollt sich selig ein wie die Gischt der letzten Welle.
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Dienstag, 6. April 2010
Verdacht und Bestätigung
glasscherbenviertel, 04:00h
Du, sie und ich. Ist einer zu viel.
Wie sie dazwischen geriet. Wild gestikulierend, auf dich einredend dich von mir wegzog. Sie müsste blind und taub und stumm sein, um es, um uns nicht zu sehen.
Du weißt, dass sie es weiß.
Ende?
Mitnichten.
Du Unerschrockener schriebst mir Zeilen, die mir Gänsehaut bereiten. Du hoffst, du planst. Wir werden sehen.
FREIHEIT.
Ein Traum. So greifbar wie ein Monument.
Wie sie dazwischen geriet. Wild gestikulierend, auf dich einredend dich von mir wegzog. Sie müsste blind und taub und stumm sein, um es, um uns nicht zu sehen.
Du weißt, dass sie es weiß.
Ende?
Mitnichten.
Du Unerschrockener schriebst mir Zeilen, die mir Gänsehaut bereiten. Du hoffst, du planst. Wir werden sehen.
FREIHEIT.
Ein Traum. So greifbar wie ein Monument.
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Dienstag, 30. März 2010
Grün
glasscherbenviertel, 02:27h
Da ist auch noch der Irre. Der mit dem grünen Silberblick.
Er hat Frühling in mir. Ich sprieße ihm entgegen seit einigen Tagen.
Grundlos. Ohne Wurzel und schlecht verankert.
Mit soviel Verwirrung ist kein Blumentopf zu gewinnen.
Ein Irrgarten. Wo ist mein roter Faden?
Er ist die personifizierte Zurückhaltung. Ungreifbar, unangreifbar. Lockt er mich aus meiner Defensive.
Beinahe Zärtlichkeit.
Beinahe Dankbarkeit.
Lass es uns an die Wand fahren.
Er hat Frühling in mir. Ich sprieße ihm entgegen seit einigen Tagen.
Grundlos. Ohne Wurzel und schlecht verankert.
Mit soviel Verwirrung ist kein Blumentopf zu gewinnen.
Ein Irrgarten. Wo ist mein roter Faden?
Er ist die personifizierte Zurückhaltung. Ungreifbar, unangreifbar. Lockt er mich aus meiner Defensive.
Beinahe Zärtlichkeit.
Beinahe Dankbarkeit.
Lass es uns an die Wand fahren.
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Mittwoch, 24. März 2010
pst
glasscherbenviertel, 21:43h
Dein kleines Geständnis.
Es ist Zunder für Tage.
Es ist Hoffnung für die Nächte.
Ich habe notiert:
Zumuten kommt von Mut.
Wisch weg deine Bedenken.
Ich halte die Hände auf.
Und das Herz offen.
Sei offenherzig. Ja, auch du.
Es ist Zunder für Tage.
Es ist Hoffnung für die Nächte.
Ich habe notiert:
Zumuten kommt von Mut.
Wisch weg deine Bedenken.
Ich halte die Hände auf.
Und das Herz offen.
Sei offenherzig. Ja, auch du.
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Mittwoch, 17. März 2010
Exklusiv
glasscherbenviertel, 16:15h
Nach so langer Zeit ist es geschehen. Ich kann nicht mehr. Nicht mehr lieben als dich.
Er spürt es. Es schwingt mit sogar in meinem Schweigen. Dieser stille Vorwurf, dass er er ist und nicht du.
Er verschweigt, was er weiß. Er will nicht, dass ich gehe. Obwohl ich schon vor einer Ewigkeit gegangen bin. Zu dir.
Verzeih. Verzeih mir. Verzeih er mir. Eines Tages, wenn das Schweigen zerbricht.
Er spürt es. Es schwingt mit sogar in meinem Schweigen. Dieser stille Vorwurf, dass er er ist und nicht du.
Er verschweigt, was er weiß. Er will nicht, dass ich gehe. Obwohl ich schon vor einer Ewigkeit gegangen bin. Zu dir.
Verzeih. Verzeih mir. Verzeih er mir. Eines Tages, wenn das Schweigen zerbricht.
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Donnerstag, 25. Februar 2010
verbotene Frucht
glasscherbenviertel, 12:25h
Du stehst auf der Sonnenseite. Der Wind fährt durch dein Haar.
Du lächelst mir entgegen. Mit dem ganzen Körper, scheint mir.
Ich springe, ich eile. In deine Arme.
90 Minuten verstreichen. Jede einzelne prickelt auf meinen Lippen. Durchzuckt meine Sinne. Vibriert auf meiner Haut.
Wir sprechen über das ausgesprochene Verbot. Dass du mich nicht sehen darfst. Du setzt dich hinweg. Du bist großartig. Du bist blanker Wunsch. Du bist wie ich.
Denn du bist alles, was ich will.
Seit fünf Jahren.
Nicht eine Sekunde der Reue.
Du lächelst mir entgegen. Mit dem ganzen Körper, scheint mir.
Ich springe, ich eile. In deine Arme.
90 Minuten verstreichen. Jede einzelne prickelt auf meinen Lippen. Durchzuckt meine Sinne. Vibriert auf meiner Haut.
Wir sprechen über das ausgesprochene Verbot. Dass du mich nicht sehen darfst. Du setzt dich hinweg. Du bist großartig. Du bist blanker Wunsch. Du bist wie ich.
Denn du bist alles, was ich will.
Seit fünf Jahren.
Nicht eine Sekunde der Reue.
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Sonntag, 24. Januar 2010
Gefallen
glasscherbenviertel, 23:54h
Tu mir einen Gefallen.
Tu mir keine Gefallen.
Denn dafür gefällst du mir längst zu gut.
Du hast mir geschrieben. Du willst frei sein, frei und wild.
Eine Frage von Freiwild sein und jagen.
Du glaubst dir nicht mehr.
Dafür glaub ich an dich. Umso mehr.
Aber versuch niemals, mir zu gefallen.
Ich bitte dich.
Niemals.
Tu mir keine Gefallen.
Denn dafür gefällst du mir längst zu gut.
Du hast mir geschrieben. Du willst frei sein, frei und wild.
Eine Frage von Freiwild sein und jagen.
Du glaubst dir nicht mehr.
Dafür glaub ich an dich. Umso mehr.
Aber versuch niemals, mir zu gefallen.
Ich bitte dich.
Niemals.
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