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Sonntag, 28. Dezember 2008
wir werden immer Liebende sein
glasscherbenviertel, 21:08h
Wie sicher man einander findet, wenn man nicht ohneeinander kann.
Was heißt können: wollen.
Der Wille bahnt sich seinen Weg kraftvoll wie ein Sprengkörper und geradlinig wie eine ICE-Trasse.
Die Gedanken und Erkenntnisse haben ihn tief gezeichnet. Das Gesicht in Falten, die Gesten fahrig. Er hat getrunken, ist aber klar.
Und doch keine Entschlüsse.
Warum Männer sich nie entscheiden?
Ich habe meinen Entschluss gefasst. Dass ich ihn niemals aufgeben werde, Ehen und Kindern zum Trotz. Die Bastion gegen alle Vernunft.
Der Versuch einer Freundschaft fruchtbar gescheitert. "Wir werden immer Liebende sein."
In seinen Augen Gewitter. Verlust der Illusion, jemals mit dem kleinen Glück zufrieden zu sein. Blitze, die Konventionen wie morsche Baumstämme spalten. Die Erde bebt, Flüsse brennen.
Und Öl in die Feuer. Als er meine Hand nimmt. Mit den Fingerspitzen die Sehnen auf meinem Handrücken nachfährt. Sein Gesicht an meiner Schulter vergräbt.
Und dann küssen wir uns. Und können nicht aufhören. Ich zittere, dass mir die Zähne aufeinander schlagen. Die Emotion. Der Wunsch. Gewaltig.
Wir haben nur eine Stunde. Dann fordert uns unser Leben, das wir getrennt gehen, zurück. Gewaltsam.
Was heißt können: wollen.
Der Wille bahnt sich seinen Weg kraftvoll wie ein Sprengkörper und geradlinig wie eine ICE-Trasse.
Die Gedanken und Erkenntnisse haben ihn tief gezeichnet. Das Gesicht in Falten, die Gesten fahrig. Er hat getrunken, ist aber klar.
Und doch keine Entschlüsse.
Warum Männer sich nie entscheiden?
Ich habe meinen Entschluss gefasst. Dass ich ihn niemals aufgeben werde, Ehen und Kindern zum Trotz. Die Bastion gegen alle Vernunft.
Der Versuch einer Freundschaft fruchtbar gescheitert. "Wir werden immer Liebende sein."
In seinen Augen Gewitter. Verlust der Illusion, jemals mit dem kleinen Glück zufrieden zu sein. Blitze, die Konventionen wie morsche Baumstämme spalten. Die Erde bebt, Flüsse brennen.
Und Öl in die Feuer. Als er meine Hand nimmt. Mit den Fingerspitzen die Sehnen auf meinem Handrücken nachfährt. Sein Gesicht an meiner Schulter vergräbt.
Und dann küssen wir uns. Und können nicht aufhören. Ich zittere, dass mir die Zähne aufeinander schlagen. Die Emotion. Der Wunsch. Gewaltig.
Wir haben nur eine Stunde. Dann fordert uns unser Leben, das wir getrennt gehen, zurück. Gewaltsam.
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