Dienstag, 23. September 2008
getraumfängert
Immer, wenn ich mich verliebe, träume ich vom einem Mann, dem ich einmal ein ganzes Jahr geopfert habe.
Vollkommener Blödsinn, rückblickend. Aber damals: vollkommene Zwangshandlung. So wie mit dem Pullover an einem rostige Nagel hängenbleiben und anstatt freizukommen nur immer neue Schlaufen ziehen. Manchmal ist das so. Und du kannst nicht viel dagegen tun.

Und nie kriege ich ihn. Im Traum.
Hab ich ja auch nie gehabt. Im Leben.

Schlechtes Omen?!

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gekapert
das Herz. Ganz plötzlich. Und sofort kommt die Furcht.

Angst, ihm auf den Wecker zu fallen.
Überhaupt: der will mich gar nicht. Den darf ich nicht mal wollen. Er hat es schon kapiert: Rückzug, aber freundlich.

Aber:
Er ist so angenehm. Der Cashmirpullover in der Winterkollektion.

Ich habe Kaufrausch.
Ich habe Saufrausch.

Ich will ihm seine altmodische Brille vom Gesicht ziehen und die spröden Lippen auf seine unschuldigen Wangen drücken.

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